Vorgehensweise bei Verdacht auf Masern

Feb. 2014

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Es wird daher folgende Vorgehensweise in den Ordinationen und Ambulanzen empfohlen:

  • Den Impfschutz bei allen Kindern, Erwachsenen, Mitarbeitern und bei sich selbst zu überprüfen und gegebenenfalls zu komplettieren bzw. zu empfehlen. Die Masernimpfung ist bis 45 Jahre kostenlos möglich.
  • Vor der Teilnahme an Masernpartys ist zu warnen.
  • Eine Verdachtsdiagnose sollte serologisch bestätigt werden. Dazu ist ein Nachweis aus Speichel (in einem unbeschichteten Röhrchen), Harn oder Blut mittels PCR möglich. Das Resultat ist nach einem Tag zu erwarten, die Proben können an das Department für Virologie, Kinderspitalgasse 15, A-1095 Wien eingesandt werden. Diese Untersuchung ist bei klinischen Verdacht kostenlos möglich. Die Zuweisung ist hier abrufbar: http://www.virologie.meduniwien.ac.at/home/upload/zuweisungsschein.pdf
  • Masern gehört zu den anzeigepflichtige Krankheiten gemäß Verordnung des Bundesministers für Gesundheit betreffend anzeigepflichtige übertragbare Krankheiten 2009, BGBl. II Nr. 359/2009 idgF. Die Anzeige ist innerhalb von 24 Stunden an die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde (Bezirksamt) zu erstatten (Name, Alter, Anschrift, Bezeichnung der Krankheit).