Test KONSUMENT bei Kinderärzten

Jan. 2013

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Die Zeitschrift Konsument, veröffentlicht am 13. Dezember 2012,hat 15 Wiener Kinderärzte zufällig ausgewählt und getestet.

Das Thema war Beikost, es wurde überprüft, ob die Beratung durch die Wiener Kinderärzte den Leitlinien entspricht.dazu wurde ein Kind am Anfang des 17. Lebenswoche in der Ordination präsentiert. Es wurden neun Vertragsärzte der Kassen und 6 Wahlärzte aufgesucht.

Das Testresultat fiel insgesamt sehr positiv aus.Die Beratungen dauerten zwischen 15 und 55 Minuten, 12 von 15 der getesteten Kinderärztinnen und Kinderärzte bekamen die Note sehr gut oder gut. Das unterstreicht die hohe Kompetenz der Wiener Kinder ärztlichen Versorgung.

Hauptkritikpunkt war, dass die Informationsbroschüren der Hersteller im Wartezimmer oft nicht den Empfehlungen des Arztes entsprachen. Hier sollte Aufmerksamkeit auf firmenunabhängige Information gelegt werden.


Die abgefragten Kriterien waren:

Beikost kann frühestens ab der 17. Lebenswoche (Beginn 5. Monat) gereicht werden. Sie soll Muttermilch oder Säuglingsanfangsnahrung nicht ersetzen, sondern dient lediglich der Ergänzung. Die Portionen dürfen nicht zu groß sein (2 bis 3 Teelöffel) und die Lebensmittel müssen unbedingt gar gedünstet und püriert werden.

Auf Vielfalt achten. Bei der Auswahl der Lebensmittel zur Beikost ergeben sich kaum Einschränkungen, im Gegenteil: Vielfalt ist wichtig, da der Grundstein für das künftige Essverhalten bereits im Babyalter gelegt wird. Neben Fleisch und Fisch, Gemüse und Obst kommen auch Eier oder Getreide infrage.

Nicht würzen und süßen. Für die Beikost tabu sind Gewürze, Salz sowie Süßungsmittel (Zucker, Honig, synthetische Süßstoffe) jeglicher Art. Auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist unbedingt zu achten, geeignet sind Wasser und ungesüßte Tees.