Nadelstichverordnung ab 11.5. in Kraft

April 2013

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Als spezifische Arbeitnehmerschutzvorschrift soll sie ArbeitnehmerInnen im Gesundheitswesen vor Verletzungen schützen.

Hervorzuheben ist, dass die Nadelstichverordnung sich nur an jene Ärztinnen und Ärzte richtet, die ArbeitnehmerInnen in ihrer Ordination zu Tätigkeiten heranziehen, die ein Verletzungsrisiko durch scharfe oder spitze medizinische Instrumente bergen. Im Fall der Kinderheilkunde ist das in erster Linie durch das Vorbereiten oder Durchführen (Lehrpraxis!) von Impfungen möglich.

Liegt in der Praxis ein solches Verletzungsrisiko vor, so haben die ordinationsführenden ÄrztInnen ihren MitarbeiterInnen medizinische Instrumente mit integrierten Sicherheits- und Schutzmechanismen zur Verfügung zu stellen. Dies gilt jedoch nur dann, wenn geeignete medizinische Instrumente mit integrierten Sicherheits- und Schutzmechanismen erhältlich sind, mit denen ein gleichwertiges Arbeitsergebnis erzielt werden kann. 

Sichere Instrumente sind medizinische Einmalartikel, die mit einem Sicherheitsmechanismus versehen sind, der ein ungewolltes Stechen oder Schneiden nach dem Gebrauch verhindert. Sobald Impfstoffe erhältlich sind, die mit einem derartigen Schutzmechanismus ausgestattet sind, müssen also solche verwendet werden.

Nähere Info unter: http://www.nadelstichverletzung.at/